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31. Juli 2018

Den heutigen Tag beginnen wir mit einem Spaziergang durch die Old Town von Santa Fe bei kühlen 18 Grad, was sich durch die gut 2000 müM erklärt. Der traditionelle Adobe-Stil – wahrscheinlich nur als Verkleidung – verleiht der städtischen Architektur eine sympathische Wärme. Das Quartier ist sehr touristisch, die meisten Häuser sind entweder Restaurants oder Läden, die nicht nur Kitsch, sondern auch sehr stilvolle Objekte anbieten – alles ohne Angabe des Preises (fast wie bei uns). In der dominant positionierten Kathedrale mischen sich unterschiedliche Stile, von Mudéjar bis beinahe protestantischer Nüchternheit. Lauschige, grossangelegte Patios erinnern an nahöstliche Karawansereien.

Das heutige Etappenziel Alamogordo (in der Nähe der White Sands) stimulierte unseren Meilenappetit – wir kamen auf knapp 300 heute. Die Fahrt südwärts nach Albuquerque führte uns durch die weite, steppenhafte Ebene entlang dem Rio Grande, eingesäumt von Bergketten am fernen Horizont. Die Altstadt von Albuquerque ist überschaubar und vielleicht etwas zu touristisch und artifiziell.

Weiter südostwärts wurde es relativ einsam auf der Strasse, die teilweise durch ziemlich arides und wenig besiedeltes Gebiet führte. Ein kurzer Regenschauer reichte aus, um unsere Frontscheibe zu reinigen, war aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein bzw. Asphalt.

Spezielle Erwähnung verdienen Christophs IT-Künste, dank denen das Programm „Wo sind wir jetzt?“ unsere Route wieder aufzeigt.

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