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4. August 2018

Die Neugierde veranlasste uns gestern Abend, das andere Restaurant – es gibt nur zwei hier – zu beehren. Vorbei an Wildwestkulissen und einer Statue von Wyatt Earp suchten wir, nach einem Tequilahalt, das „Longhorn“ auf. Aber der „Gwunder“ machte sich nicht bezahlt. Man scheint nicht mit uns gerechnet zu haben, und nach einer trockenen Viertelstunde machten wir uns von dannen und liessen uns wieder bei der „Big Nose Kate“ nieder. Dort wird man doch recht freundlich und überhaupt bedient, wissend, dass man sich in dieser Gegend in einem gastronomischen Notstandsgebiet befindet. Des Bieres satt gibt man sich mit einem namenlosen kalifornischen Merlot zufrieden, den man mit genügend Eis die Kehle runter kriegt. Dass wir eine ganze Flasche zu zweit bestellten, irritierte die Kellnerin erkennbar. Diesmal sorgten zwei Jungs an der Gitarre mit regionaltypischem Sound für Unterhaltung.

An unserem zweiten „Pausentag“ machten wir einen Ausflug nach Bisbee, nahe der mexikanischen Grenze. Hier befand sich früher eine grosse Kupfermine – heute haben sich vor allem Künstler, Aussteiger und andere Alt-Freaks niedergelassen. Die Temperaturen in diesem engen Talkessel steigen aber bereits am Morgen beträchtlich an und nach einer Erfrischung im obligaten Wegwerfbecher fahren wir langsam zurück zu unserem Hotel, durch erstaunlich grüne Gefilde. In der „Food City“ versorgen wir uns mit Leckereien wie z.B. frischen Tomaten und Hörnlisalat, die wir in unserem kühlen Hotelzimmer verspeisen. Der heisse Nachmittag vergeht mit Siesta und Lektüre bzw. Filmschauen – der Pool ist ja Tabuzone. Morgen geht’s weiter Richtung Norden auf dem Weg zumGrand Canyon.

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