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5. August 2018

Der Nissan stand schon ganz ungeduldig vor dem Hotel – so ein SUV will einfach rollen – als wir heute früh uns für die Fahrt Richtung Tuscon bereit machten. Die erste Attraktion war der Saguaro Nationalpark mit den Säulenkakteen, den Fish Hook Barrels und sonstigen unzähligen Sukkulenten. Nun haben wir auch den Jahrespass für alle Nationalparks in den USA – das sollte uns deren Besuche viel günstiger gestalten.

Anschliessend ging es erst recht lange durch die Suburbs von Tuscon bis wir dann via Oracle in Winkelmann landeten. Unser Picknick bei 44 Grad war warm… Ein Lehrer, der noch den ersten Tag nach der Sommerpause vorbereitete, hat uns dann – nachdem er unseren speziellen Ort der Nahrungsaufnahme interessiert festgestellt hatte – kein Ami käme je auf die Idee bei der Affenhitze draussen zu essen – etwas den Ort und seine Geschichte erklärt. Die 350 Seelen leben von der letzten Kupferschmelze, die es in den USA noch gibt und sie versuchen stoisch ihre Town am Leben zu erhalten. Einfach ist das nicht – Tucson ist schon mehr als eine Stunde entfernt.

Die weitere Route durch die Berge der Apache Navajo Reservation war dann vom Feinsten. Der Salt River Canyon war spektakulär, die Ponderosawälder endlos und kaum hatten wir die höchsten Höhen passiert wurde es wieder flach und trocken.

Übernachten werden wir in Holbrook, einer Town an der Route 66 in einem Motel mit Charme.

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