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9. August 2018

Da Christoph am frühen Feierabend ins Kino gegenüber dem Hotel geht (man gibt die neuste Version von „Mission Impossible“) nehme ich mich heute der Hausaufgaben an.

Das heisse Hurricane (über 40 Grad) hat wirklich nicht viel geboten ausser einem Einblick in die amerikanische Provinz. Das Mexikaner Restaurant diente in erster Linie der Nahrungsaufnahme – sin cerveza. Dabei fällt mir in hiesigen Verpflegungsstätten immer wieder auf, wieviel Abfall man produziert (food vaste). Auch punkto Wiederverwertung scheint man hier noch einiges vor sich zu haben…

Auf dem Weg zum Bryce Canyon fuhren wir nochmals durch den Zion National Park und hatten die Gelegenheit, die faszinierende Berglandschaft aus der anderen Perspektive zu erleben. Der Bryce Canyon, und diesem vorgelagert der Red Canyon, geben eine grandiose Naturszenerie ab. Die Großzügigkeit der Landschaft, die bizarren Felsformationen und das Farbenspiel sind einzigartig. Auch hier sieht man in den umliegenden Wäldern Spuren von früheren Waldbränden, die hier immer wieder auftreten und offenbar eine gewisse Regeneration der Vegetation bewirken.

Das heutige Etappenziel ist Panguitch, ein 1600-Seelen-„Städtchen“, 1864 gegründet, dessen Name mit Bezug auf den nahen See „grosser Fisch“ bedeutet in der Sprache der Ureinwohner. Im Gegensatz zum mit über 40 Grad heissen Hurricane herrschen hier milde 30 Grad am Abend und ein konstanter – warmer – Nordwind weht über die auf über 2000 m gelegene weiträumige Hochebene. Der relativ wohlhabende Ort scheint ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge zu sein, worauf die rund 10 Motels hier hindeuten.

Nach diesen Wochen in eher ruralen Gegenden, die vor allem von der Schönheit der Natur leben, fahren wir morgen nach Las Vegas und lassen uns von einer anderen Facette dieses vielfältigen Landes überraschen.

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