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13.August 2018

Man isst in Pioche tatsächlich früh! Um 18:45 war das eine Café definitiv geschlossen und das andere eigentlich auch. Der Besitzer erbarmte sich dann aber und hat uns zwei „Burger to go“ gebraten. Während das Fleisch so langsam warm wurde, haben wir das interessante Lokal inspiziert und uns mit zwei netten Damen unterhalten.

Das Bier dazu holten wir dann im Saloon, setzten uns aufs Bänkchen und genossen das sabrige Sonntagabendmahl. Anschliessend hatten wir noch ein interessantes Gespräch mit einem Paar aus Texas. Relativ bald kam Trump zur Sprache und er kam bei den beiden ganz schlecht weg. Sie hoffen nun stark auf die Midterm Wahlen.

Weiter ging es heute auf den Highways 93 und 50, die als „loneliest roads of the USA“ bezeichnet werden. Es ist wirklich leer hier – 100 Meilen und kein Haus oder sonst etwas ist eindrücklich. Wir haben uns dann immer weiter in die Höhe vorgewagt und hatten im Great Basin Nationalpark auf 3000 Metern einen schönen Blick auf den knapp 4000 Meter hohen Mt. Wheeler. Faszinierend ist, dass bis 3500 Meter noch dichter Nadelwald, der mit birkenähnlichen Espen durchsetzt ist, so gut gedeiht. 2500 Meter tiefer gibt es nur Steppe und Halbwüste.

Stationiert sind wir heute Abend in Ely, einer alten Kupferminenstadt, die sich aber eher auf das Glückspielbusiness als den Bergbau konzentriert. Casinos gibt es in jedem Ort in Nevada.

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