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22. August 2018

Die heutige Fahrt brachte uns vom Hinterland auf rund 200 Meilen an die kühle nordkalifornische Küste. Eine Anpassung des Tenues war deshalb schon am Morgen angezeigt.

Der Weg führte zunächst auf einer kurvigen Nebenstrasse durch einen immensen Bergwald. Der Strassenzustand verschlechterte sich zusehends und die zahlreichen Schlaglöcher wurden zu einer Herausforderung. Am Wegrand standen häufig Rehe, die sich offenbar an den Verkehr gewöhnt hatten. Auch eine Wildschweinfamilie war unterwegs, und die zahlreichen flinken Squirrels, welche die Strasse ebenfalls benützten, provozierten gelegentlich einen Vollstopp. Die wenigen Siedlungen in diesem abgelegenen Gebiet wirkten ungepflegt und „messy“.

Bis hierhin nach Fort Braggs führte der Weg erneut durch endlose, kaum besiedelte Waldgebiete. Mit dem Hochnebel und den tiefen Temperaturen wirkt es hier schon recht herbstlich. Die „Glass Beach“, wo man früher tatsächlich Altglas am Ufer entsorgte, war weniger spektakulär als erwartet. Interessant war aber doch zu sehen, wie der Zahn der Zeit das scharfkantige Material im Laufe der Jahrzehnte völlig abrundete oder in Kleinstpartikel auflöste.

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