Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten

31. August 2018

Nach bekömmlicher Verpflegung in der Air France Lounge, in weiser Voraussicht auf das Schmalhansprogramm bei WOW Airlines, konnten wir rasch an Bord gehen und unsere XL-Sitzplätze einnehmen. Der Flug verlief zwar grösstenteils ruhig, doch war trotzdem kaum an Schlaf zu denken.

Im Flughafen von Keflavik angekommen mussten wir feststellen, dass man nur per Taxi in das Hotel Bergen gelangen kann. Dieses wurde vor circa einem Jahr renoviert und erstrahlt jetzt in sehr nüchterner Eleganz.

Den Nachmittag nutzten wir für einen Ausflug in die Hauptstadt Reykjavik – bei inseltypisch garstigen Wetter und Temperaturen im einstelligen Bereich. Was auffällt hier ist die grosse Zahl an Touristen, darunter zahlreiche Inder, die wohl das Nordatlantikwetter gerne gegen die schwüle Monsunhitze eintauschen. Dass es für ein Städtchen dieser Grösse verhältnismässig viele Restaurants und Kneipen gibt, entspricht der touristischen Attraktion. Schliesslich fällt auch das deutlich angehobene Preisniveau auf, sei es für Essen und Trinken, Unterkunft oder Transport. Ganz speziell ist die 1986 eröffnete Hallgrimskirkja – sehr karg und protestantisch. Sie dürfte den spröden Charme der Insulaner gut widerspiegeln.

Da unsere Erholungs- und Verpflegungswünsche heute nicht miteinander übereinstimmen, werde ich mich jetzt zum Fischrestaurant auf der anderen Seite der Bucht aufmachen, während Christoph einen Abend zur freien Verfügung hat.

Werbung

30. August 2018

Gestern Abend haben wir zwei ältere Herren noch im Altherrenrestaurant „Sam‘s Grill and Seafood“ vorzüglich gespeist. Der Service war gut, mit einer staubig eleganten Note und das Fischlein war hervorragend zubereitet.

Heute früh – also es war schon nach acht, als wir aufstanden… – war nach Croissant und Cappuccino Packen angesagt. Dann ging es gemütlich durch den Finanzdistrikt, der von eindrücklicher Grösse ist, zum Fährhafen und dann den Piers entlang bis wir die Schweizer Präsenz entdeckten. Der Weg war sehr gepflegt und hat einige neue Blicke auf San Francisco eröffnet.

So als Abschlusshighlight besuchten wir noch Telegraph Hill. Der Aufstieg über die Treppen war etwas schweisstreibend aber auch wunderschön. Üppige Gärten mit Kolibris und schönen Häusern zierten den Aufstieg. Die Turmbesteigung ganz oben war eine Abzocke, die Aussicht über Stadt und Bay aber auch spektakulär.

Nach einer Pause beim Chinesen ging es zurück zum Hotel. Taschen holen und Zug zum Flughafen folgten und nun sitzen wir in der Air France Lounge – die Priority Pässe wurden anstandslos akzeptiert – und geniessen Häppchen im Baguette und den einen oder anderen Tropfen. In knapp zwei Stunden sind wir in der Luft nach Island.